Das wird gebraucht

  • 1 Blatt weißes Papier
  • 1 Lineal oder Geodreieck
  • 1 Bleistift
  • 1 dicken grünen Filzstift
  • 1 weiße Wand

 

So funktioniert's

Zeichne ein Quadrat etwa in der Mitte auf das Blatt Papier, jede Seite des Quadrats sollte etwa 15 cm lang sein. Male anschließend das Quadrat mit dem grünen Filzstift aus. Dann stell dich etwa drei Schritte entfernt von der weißen Wand hin, und zwar so, dass du die Wand anschaust. Halte jetzt das Blatt Papier mit dem grünen Quadrat vor deine Augen. Der Abstand zwischen deinem Gesicht und dem Blatt sollte etwa 30–40 cm betragen. Jetzt blicke mindestens eine Minute lang nur auf das grüne Quadrat. Nimm das Blatt dann schnell weg, schaue aber weiter geradeaus auf die weiße Wand.

 

Was passiert? Und warum?

An der weißen Wand siehst du nun schwach ein rötliches bis bläuliches Viereck. In deinem Auge gibt es Zellen, die Fotorezeptoren, die Rot, Blau und Grün erkennen. Die Fotorezeptoren, die Grün erkennen, werden irgendwann mal müde, desensibilisiert, wenn du sehr lange auf eine grüne Fläche blickst. Dann senden sie für kurze Zeit keine Nachrichten an dein Gehirn. Die Fotorezeptoren, die Rot und Blau erkennen, tun dies hingegen schon. Deswegen siehst du ein schwach rötlich-blaues Nachbild an der Wand.

 

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Unsichtbares Rot

 

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