Versuchsbeschreibung

Mit dem Mund wird Feuerspuckflüssigkeit auf eine brennende Fackel geblasen.

 

Verwendete Chemikalien

Chemikalie Symbole H- / EUH- / P-Sätze

100 mL Petroleum

CAS-Nr.: 64742-48-9
EG-Nr.: 265-067-2
UN-Nr.: 1223

WGK: 1

GHS08 – Gesundheitsgefahr

Gefahr

H304: Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

H413: Kann für Wasserorganismen schädlich sein, mit langfristiger Wirkung.

EUH066: Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

P301+P330+P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau

2 × 150-ml-Becherglas, Fackel, gehörige Portion Mut!!!

 

Versuchsdurchführung

Dieses Experiment birgt ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial! Deshalb das »Feuerspucken« als Erstes mit Wasser, im Freien, Erproben! Sollte die Zerstäubung endlich klappen, dann mit Petroleum und Fackel nochmals im Freien proben. Alle brennbaren Flüssigkeiten und Gegenstände sind vor der Durchführung aus der unmittelbaren Umgebung zu entfernen. Auf keinen Fall in Räumen, die brennbare Böden bzw. Decken besitzen durchführen!

In ein 150-ml-Becherglas werden 80 mL Petroleum gegeben und darin die Fackel eingetaucht. In ein weiteres 150-ml-Becherglas werden 20 mL Petroleum gegeben und dieses dann in den Mund genommen. Die Fackel wird entzündet und das Petroleum aus dem Mund möglichst fein verteilt in die Fackel (etwa 20–30 cm vom Mund entfernt halten!) geblasen.

 

Medien

Die Flüssigkeit wird mit dem Mund zerstäubt und kräftig in die Flamme geblasen.Das Petroleum entzündet sich.Es bildet sich ein Feuerball.Der entstandene Feuerball wandert nach oben.

 

 

Quellenangaben

[1]
F. R. Kreißl und O. Krätz. Feuerspucken – die Kunst der Gaukler. In: Feuer und Flamme, Schall und Rauch, WILEY-VCH: Weinheim, 1999, 218.

 

Download

Feuerspucken

 

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