Rev. 2.2 vom 02.07.2010 mit 57 Abbildungen
Vorwort

Wie kam es zu diesem Werk?
Einen großen Beitrag haben die vielen Besucherfragen nach dem Experimentalvortrag in der Abt. Chemie (Deutsches Museum) geleistet. Einige Besucher hatten bemängelt, dass es in der Fachliteratur, sowie auch in der Ausstellung Chemie keine chronologische Aufstellung der Entdeckungen in der Sprengstoffchemie gibt. Deswegen hatten meine Kollegin Franziska Jassen und ich eine kleine Aufstellung von wichtigen Sprengstoffen erstellt.
Im Juni 2008 erhielt ich eine Anfrage der Bundeswehr (Sprengberechtigtenlehrgang) ob ich im Stande wäre einen Vortrag (45 Min.) zum Thema „Geschichte der Sprengstoffe“ im September 2008 zu halten. Leichtsinnigerweise hatte ich zugesagt, ohne mir die Tragweite dieser Worte zuverinnerlichen. So kam es, wie es kommen musste: Bücher wurden gewälzt, Zeitschriften gelesen und das Internet durchforstet. Am Ende hatte ich so viele Informationen, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte. Da waren es noch vier Tage bis zum Vortrag!
Eine Präsentation musste auch noch erstellt werden. Dies hat mir allerdings ein Kollege abgenommen.
Der Vortrag wurde ein voller Erfolg, auch wenn aus den angesetzten 45 Min. über 90 Min. wurden. Da ich so viel Zeit in das Skript investiert habe, beschloss ich dieses noch zu erweitern und nun der Allgemeinheit zur Verfügung zustellen.
Mein ganz besonderer Dank gilt folgenden Personen:
- Andreas Ballweg (Bundeswehr), der hat mich dazu angestachelt.
- Franziska Jassen, Sie musste ständig Korrekturlesen und Quellenangaben überprüfen.
- Ulrich Nußpickel, der hat die Präsentation gestrickt und vorgeführt.
- Prof. Dr. Elisabeth Vaupel, für ihre Anregungen und aufmunternden Worte („Das schaffen Sie schon!“).
- Dr. Christine Kolczewski, für das Lob nach dem Vortrag („Hat mir sehr gut gefallen.“)
- Walter Puls, der einen mit seiner positiven wie auch negativen Kritik zur Weißglut bringen kann.
- Wolf-Ingo Hummig, bei dem ich meinen Pyrotechnikerlehrgang absolviert habe.
- Den Besuchern des Deutschen Museums, die mir über ein Jahrzehnt Löcher in den Bauch gefragt haben.
Töging, im verschneiten Februar 2010
Manfred Seidl

