Eisen(II)-oxalat Dihydrat
- Details
- Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Juni 2011 00:00
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Aus Eisen(II)-sulfat Heptahydrat und Oxalsäure wird Eisen(II)-oxalat Dihydrat hergestellt.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
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Eisen(II)-sulfat Heptahydrat, FeSO4 * 7 H2O
Synonyme: Eisenvitriol
CAS-Nr.: 7782-63-0 WGK: 1 |
Achtung |
H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H315: Verursacht Hautreizungen. H319: Verursacht schwere Augenreizung. P302 + P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. P305 + P351 + P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. |
278.02g |
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Oxalsäure wasserfrei, C2H2O4 M: 90.03 g/mol
CAS-Nr.: 144-62-7 WGK: 1
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Achtung |
H302 + H312: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Hautkontakt. P262: Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. P302 + P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. |
90.03g |
Produkt:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze |
|---|---|---|
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Eisen(II)-oxalat Dihydrat, FeC2O4 * 2 H2O M: 179.89 g/mol
CAS-Nr.: 6047-25-2 WGK: 1
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Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
1L Becherglas, 2L Becherglas, Magnetrührer mit Heizfunktion, zwei Rührfische, 1L Messzylinder, Saugflasche, Nutsche, Filterpapier, Wasserstrahlpumpe, pH-Papier, Porzellanschale, Trockenschrank
Reaktionsgleichung:

Versuchsdurchführung:
In ein 2L Becherglas wird ein passender Rührfisch gegeben. Jetzt mit 1200mL dest. Wasser gefüllt, 90,03g Oxalsäure zugeben, auf einen Magnetrührer gestellt und gerührt, bis die Oxalsäure sich gelöst hat. Gegebenenfalls muss etwas erwärmt werden.
500mL dest. Wasser werden in ein, mit einem passenden Rührfisch bestücktem, 1L Becherglas gegeben und 278,02g Eisen(II)-sulfat Heptahydrat unter Rühren eingetragen. Gegebenenfalls muss etwas erwärmt werden.
Nun wird die Eisen(II)-sulfat-Lösung, unter Rühren, langsam in die Oxalsäurelösung gegossen. Das Eisen(II)-oxalat fällt sofort aus.
Es wird noch 10 Minuten nachgerührt. Jetzt lässt man das Eisen(II)-oxalat absitzen und dekantiert anschließend den Großteil der überstehenden Flüssigkeit ab.
Das Eisen(II)-oxalat wird jetzt mittels Saugfiltration vom Rest der Flüssigkeit befreit.
Um Säurereste zu entfernen, wird mit dest. Wasser gewaschen, bis das ablaufende Filtrat ein pH-Papier nicht mehr rötet.
Das fertige Produkt wird in eine Porzellanschale überführt und bis zur Massenkonstanz im Trockenschrank bei 50 °C getrocknet.
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