Login

   

Paracetamol

Details

Versuchsbeschreibung:

Aus 4-Aminophenol und Essigsäureanhydrid wird Paracetamol hergestellt.

 

Verwendete Chemikalien:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze Menge

4-Aminophenol, C6H7NO

CAS-Nr.: 123-30-8
EG-Nr.: 204-616-2

Synonyme: 4-Hydroxyanilin
M: 109.13 g/mol

Keimzell-Mutagenität-Cat: 2
WGK: 3

Strukturformel 4-Aminophenol

GHS 08 - Gesundheitsgefahr

GHS 07 - Ausrufezeichen

GHS 09 - Umwelt

Achtung

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

P281: Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden.

P308 + P313: BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

33g

Essigsäureanhydrid, C4H6O3

Synonyme: Acetanhydrid
M: 102.08 g/mol

CAS-Nr.: 108-24-7
EG-Nr.: 203-564-8

WGK: 1

Strukturformel Essigsäureanhydrid

GHS 02 - Flamme

GHS 05 - Ätzwirkung

GHS 07 - Ausrufezeichen

Gefahr

H226: Flüssigkeit und Dampf entzündbar.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

H335: Kann die Atemwege reizen.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P301 + P330 + P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

37mL

 

Produkt:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze

Paracetamol, C8H9NO2

Synonyme: 4-Hydroxyacetanilid, N-(4-hydroxyphenyl)-ethanamid, 4-Acetamidophenol, Acetaminophen, N-Acetyl-4-aminophenol, APAP
M: 151.16 g/mol

CAS-Nr.: 130-90-2
EG-Nr.: 203-157-5

WGK: 1

Strukturformel Paracetamol

GHS 07 - Ausrufezeichen

Achtung

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

P260: Staub nicht einatmen.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:

250mL Dreihalskolben, Kugelkühler, 250mL Tropftrichter, Rührmotor, KPG-Rührer, Rührerhülse, CaCl2-Rohr, Heizpilz, Eisbad, Wasserstrahlpumpe, Nutsche, 500mL Saugflasche, Porzellanschale

 

Reaktionsgleichung:

Reaktionsgleichung Paracetamol

 

Versuchsdurchführung:

In der aufgebauten 250mL Dreihalskolbenrührapparatur werden in 100mL dest. Wasser 33g 4-Aminophenol suspendiert.

Unter Rühren werden 37mL Essigsäureanhydrid, innerhalb von 5 Min., zugetropft. Jetzt wird schnell auf 90 °C erhitzt und sofort wieder mit dem Eisbad auf 5 °C abgekühlt. Bei dieser Temperatur wird noch weiter 20 Min. nachgerührt.

Das Paracetamol kann nun abgesaugt werden, evtl. Reste, die sich noch im Kolben befinden, werden mit wenig kaltem dest. Wasser (10 °C) aus dem Kolben gespült.

Das Produkt wird auf der Nutsche zweimal mit je 50mL kaltem dest. Wasser gewaschen. Es muss gut abgesaugt und abgepresst werden; Glasstopfen verwenden.

Nun wird das Paracetamol in eine Porzellanschale überführt und bei 100 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet.

 

Download


   

Besucherzahlen

Heute172
Gestern794
Diese Woche2489
Dieser Monat14599
Insgesamt915177
   
© Chem-Page.de