Paracetamol
- Details
- Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 15:06
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Aus 4-Aminophenol und Essigsäureanhydrid wird Paracetamol hergestellt.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
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4-Aminophenol, C6H7NO
CAS-Nr.: 123-30-8
Synonyme: 4-Hydroxyanilin
Keimzell-Mutagenität-Cat: 2
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Achtung |
H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen. H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P281: Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden. P308 + P313: BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. |
33g |
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Essigsäureanhydrid, C4H6O3
Synonyme: Acetanhydrid
CAS-Nr.: 108-24-7 WGK: 1
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Gefahr |
H226: Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H335: Kann die Atemwege reizen. P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P301 + P330 + P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. |
37mL |
Produkt:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze |
|---|---|---|
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Paracetamol, C8H9NO2
Synonyme: 4-Hydroxyacetanilid, N-(4-hydroxyphenyl)-ethanamid, 4-Acetamidophenol, Acetaminophen, N-Acetyl-4-aminophenol, APAP
CAS-Nr.: 130-90-2 WGK: 1
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Achtung |
H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. P260: Staub nicht einatmen. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
250mL Dreihalskolben, Kugelkühler, 250mL Tropftrichter, Rührmotor, KPG-Rührer, Rührerhülse, CaCl2-Rohr, Heizpilz, Eisbad, Wasserstrahlpumpe, Nutsche, 500mL Saugflasche, Porzellanschale
Reaktionsgleichung:

Versuchsdurchführung:
In der aufgebauten 250mL Dreihalskolbenrührapparatur werden in 100mL dest. Wasser 33g 4-Aminophenol suspendiert.
Unter Rühren werden 37mL Essigsäureanhydrid, innerhalb von 5 Min., zugetropft. Jetzt wird schnell auf 90 °C erhitzt und sofort wieder mit dem Eisbad auf 5 °C abgekühlt. Bei dieser Temperatur wird noch weiter 20 Min. nachgerührt.
Das Paracetamol kann nun abgesaugt werden, evtl. Reste, die sich noch im Kolben befinden, werden mit wenig kaltem dest. Wasser (10 °C) aus dem Kolben gespült.
Das Produkt wird auf der Nutsche zweimal mit je 50mL kaltem dest. Wasser gewaschen. Es muss gut abgesaugt und abgepresst werden; Glasstopfen verwenden.
Nun wird das Paracetamol in eine Porzellanschale überführt und bei 100 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet.
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