Vulkan aus Kaliumpermanganat und Glycerin
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- Veröffentlicht am Samstag, 05. März 2011 12:53
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
Auf Kaliumpermanganat, das sich in einem Stahltiegel befindet, wird Glycerin gegeben. Es erfolgt nach kurzer Verzögerung eine heftige Reaktion.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
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Kaliumpermanganat, KMnO4
Synonyme: Permangansäure Kaliumsalz
CAS-Nr.: 7722-64-7 WGK: 3 |
Gefahr |
H272: Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel. H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P210: Vor Hitze schützen. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. |
5g |
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Glycerin, C3H8O3
Synonyme: 1,2,3-Propantriol, Trihydroxylpropan, Protol
CAS-Nr.: 56-81-5 WGK: 1
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- |
5mL |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
Feuerfeste Unterlage, Stahltiegel (25mL), 50mL Becherglas, Pipette, Glasstab, Abzug
Reaktionsgleichung:
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Erklärung:
Das Kaliumpermanganat oxidiert das Glycerin. Dabei entsteht Kohlenstoffdioxid, Braunstein (MnO2), Kaliumoxid (K2O) und Wasser. Es handelt sich um einen exothermen Vorgang (starke Wärmeentwicklung). Wenn die Zündtemperatur überschritten ist, kommt es zur Selbstentzündung.
Versuchsdurchführung:
Der Stahltiegel wird mit 5g Kaliumpermanganat beschickt und auf eine feuerfeste Unterlage unter dem Abzug gestellt.
In das 50mL Becherglas werden 5mL Glycerin eingefüllt, mit einer Pipette 10 Tropfen Wasser zugegeben und kurz durchgerührt. Das Glycerin wird nun auf das Kaliumpermanganat gegossen. Es erfolgt nach kurzer Zeit eine heftige Reaktion, bei der man die Flammenfärbung von Kalium beobachten kann.
So sieht es aus:
Video:
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