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Phosphor (weiß) aus Calciumphosphat

Details

Versuchsbeschreibung:

In einem Reagenzglas werden Calciumphosphat und Magnesium bis zum Aufglühen erhitzt. Es wird dabei weißer Phosphor freigesetzt.

 

Verwendete Chemikalien:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze Menge

Calciumphosphat, Ca3(PO4)2

Synonyme: tri-Calciumorthophosphat, tert-Calciumphosphat
M: 310.18 g/mol

CAS-Nr.: 7758-87-4
EG-Nr.: 231-840-8

 

-

3g

Magnesium Pulver (<0,1 mm), Mg

M: 24.31 g/mol

CAS-Nr.: 7439-95-4
EG-Nr.: 231-104-6

GHS 02 - Flamme

Gefahr

H260: In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase, die sich spontan entzünden können.

H250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst.

P210: Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen.

P402 + P404: In einem geschlossenen Behälter an einem trockenen Ort aufbewahren.

0.5g

 

Produkt:

Chemikalie Symbole EUH- / H- / P-Sätze

Phosphor weiß, P

Synonyme: Phosphor gelb, Tetraphosphor
M: 30.97 g/mol

CAS-Nr.: 12185-10-3
EG-Nr.: 231-768-7

WGK: 3

GHS 02 - Flamme

GHS 06 - Totenkopf mit gekreuzten Knochen

GHS 05 - Ätzwirkung

GHS 09 - Umwelt

Gefahr

H250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst.

H330: Lebensgefahr bei Einatmen.

H300: Lebensgefahr bei Verschlucken.

H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

H400: Sehr giftig für Wasserorganismen.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

P301 + P310: BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P422: Inhalt in/unter Wasser aufbewahren.

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:

Reagenzglas, Porzellanschale, Spatel, Stativ, Klammer, Muffe, Glaswatte, Bunsenbrenner, Abzug, Pinzette oder Tiegelzange, Eisendraht

 

Reaktionsgleichung:

Reaktionsgleichung Weißer Phosphor aus Calciumphosphat

 

Reaktion von weißem Phosphor mit Sauerstoff:

Reaktionsgleichung Weißer Phosphor und Sauerstoff

 

Erklärung:

Das Calciumphosphat wird durch Magnesium zu Phosphor (weiß) reduziert. Weißer Phosphor reagiert mit vorhandenem Sauerstoff zu Diphosphorpentoxid, P4O10, wobei eine Leuchterscheinung auftritt.

 

Versuchsdurchführung:

In einer Porzellanschale werden 3g Calciumphosphat und 0.5g Magnesiumpulver miteinander vermischt. Die Mischung wird mit einem Spatel in ein Reagenzglas überführt.

Das Reagenzglas wird schräg an einem Stativ mit Klammer und Muffe befestigt und mit einem Glaswattebausch verschlossen.

Unter dem Abzug wird in einem abgedunkelten Raum mit einem Bunsenbrenner erhitzt, bis die Mischung aufglüht. Die Flamme muss sofort entfernt werden.

Es steigen leuchtende Phosphordämpfe auf.

Mit einer Pinzette oder Tiegelzange wird die Glaswatte entfernt und mit einem Eisendraht an der Glaswandung gekratzt.

Dabei kann beobachtet werden, dass immer wieder unverbrannter Phosphor aufleuchtet.

 

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