Phosphorwasserstoff aus Calciumphosphat
- Details
- Veröffentlicht am Montag, 27. Juni 2011 00:00
- Geschrieben von Manfred Seidl
Versuchsbeschreibung:
In einem Reagenzglas wird Calciumphosphat und etwas Magnesiumband erhitzt. Das Magnesiumband wird entnommen und mit Wasser befeuchtet.
Verwendete Chemikalien:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze | Menge |
|---|---|---|---|
Calciumphosphat, Ca3(PO4)2 Synonyme: tri-Calciumorthophosphat, tert-Calciumphosphat CAS-Nr.: 7758-87-4 |
|
- |
1 Spatelspitze |
Magnesium Band, Mg M: 24.31 g/mol CAS-Nr.: 7439-95-4 |
Achtung |
H228: Entzündbarer Feststoff. |
2-3cm |
Produkt:
| Chemikalie | Symbole | EUH- / H- / P-Sätze |
|---|---|---|
Phosphorwasserstoff, PH3 Synonyme: Phosphin, Phospan, Monophosphan, Wasserstoffphosphid, Phosphorhydrid, Monophosphin CAS-Nr.: 7803-51-2 WGK: 2 |
Gefahr |
H220: Extrem entzündbares Gas. H280: Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren. H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H330: Lebensgefahr bei Einatmen. H400: Sehr giftig für Wasserorganismen. P210: Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. P260: Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dämpfe/ Spray nicht einatmen. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P280: Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. P284: Atemschutz tragen. P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau:
Reagenzglas, Spatel, Stativ, Klammer, Muffe, Bunsenbrenner, Abzug, Pinzette, Uhrglas, Pipette
Reaktionsgleichung:
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Erklärung:
Bei der Reaktion von Calciumphosphat und Magnesium bildet sich immer etwas Calciumphosphid (Ca3P2). Calciumphosphid reagiert mit Wasser unter Bildung von Phosphorwasserstoff. Phosphorwasserstoff besitzt einen knoblauchartigen Geruch.
Versuchsdurchführung:
In ein Reagenzglas wird eine Spatelspitze Calciumphosphat und ein kleines Stück Magnesiumband (2-3cm) gegeben.
Das Reagenzglas wird senkrecht an einem Stativ mit Klammer und Muffe befestigt.
Unter dem Abzug wird mit einem Bunsenbrenner für 1-2 Minuten erhitzt.
Nach dem Abkühlen wird mit einer Pinzette das Magnesiumband entnommen und auf ein Uhrglas gelegt.
Das Ende des Magnesiumbandes, welches mit dem Calciumphosphat in Kontakt war, wird mit einem Tropfen Wasser benetzt.
Mit der Hand wird nun über das Uhrglas zur Nase gefächelt. Der knoblauchartige Geruch stammt vom Phosphorwasserstoff.
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