Versuchsbeschreibung

Aus Nickel(II)-chlorid-Hexahydrat, Kaliumcyanat und Pyridin wird Dicyanato-tetrapyridin-nickel(II) hergestellt.

 

Verwendete Chemikalien

Chemikalie Symbole H- / EUH- / P-Sätze Menge

Pyridin, C5H5N

M: 79.10 g/mol

CAS-Nr.: 110-86-1
EG-Nr.: 203-809-9
UN-Nr.: 1282

WGK: 2

GHS02 – Flamme

GHS07 – Ausrufezeichen

Gefahr

H225: Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.

H302 + H312 + H332: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen.

P210: Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen.

P302 + P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.

P304 + P340: Bei Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.

P403 + P235: Kühl an einem gut belüfteten Ort aufbewahren.

13 mL

Nickel(II)-chlorid-Hexahydrat, NiCl2 · 6 H2O

Synonyme: Nickelchlorid, Chlornickel
M: 237.70 g/mol

CAS-Nr.: 7791-20-0
EG-Nr.: 231-743-0
UN-Nr.: 3288

Karzinogenität-Kat.: 1A
Keimzellmutagenität-Kat.: 2
Reproduktionstoxizität-Kat.: 1B
Sensibillisierend (allgemein): ja
WGK: 3

GHS06 – Totenkopf mit gekreuzten Knochen

GHS08 – Gesundheitsgefahr

GHS09 – Umwelt

Gefahr

H301 + H331: Giftig bei Verschlucken oder Einatmen.

H315: Verursacht Hautreizungen.

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H334: Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen.

H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen.

H350i: Kann bei Einatmen Krebs erzeugen.

H360D: Kann das Kind im Mutterleib schädigen.

H372: Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition durch Einatmen.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P201: Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.

P261: Einatmen von Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol vermeiden.

P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

P280: Schutzhandschuhe tragen.

P284: Atemschutz tragen.

P301 + P310 + P330: BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. Mund ausspülen.

4.8 g

Kaliumcyanat, KOCN

Synonyme: Cyansäure Kaliumsalz
M: 81,12 g/mol

CAS-Nr.: 590-28-3
EG-Nr.: 209-676-3

WGK: 1

GHS07 – Ausrufezeichen

Achtung

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

P305 + P351 + P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

3.2 g

Chloroform, CCl3H

Synonyme: Trichlormethan
M: 119.38 g/mol

CAS-Nr.: 67-66-3
EG-Nr.: 200-663-8
UN-Nr.: 1888

Karzinogenität-Kat.: 2
Reproduktionstoxizität-Kat.: 2
WGK: 3

GHS06 – Totenkopf mit gekreuzten Knochen

GHS08 – Gesundheitsgefahr

Gefahr

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H315: Verursacht Hautreizungen.

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

H331: Giftig bei Einatmen.

H351: Kann vermutlich Krebs erzeugen.

H372: Schädigt die Organe (Leber, Niere) bei längerer oder wiederholter Exposition.

P302 + P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.

P304 + P340: BEI EINATMEN: An die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, die das Atmen erleichtert.

P305 + P351 + P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.

P308 + P310: BEI Exposition oder falls betroffen: Sofort GIFTINFORMATIONS-ZENTRUM oder Arzt anrufen.

 

Diethylether, C4H10O

Synonyme: Ether
M: 74.12 g/mol

CAS-Nr.: 60-29-7
EG-Nr.: 200-467-2
UN-Nr.: 1155

WGK: 1

GHS02 – Flamme

GHS07 – Ausrufezeichen

Gefahr

H224: Flüssigkeit und Dampf extrem entzündbar.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H336: Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

EUH019: Kann explosionsfähige Peroxide bilden.

EUH066: Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

P210: Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen.

P240: Behälter und zu befüllende Anlage erden.

P403 + P235: Kühl an einem gut belüfteten Ort aufgewahren.

 

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau

250-ml-Becherglas, Magnetheizrührer, Magnetrührfisch, Vakuumexsikkator, Wasserstrahlpumpe, Filterpapier, Saugflasche, Filternutsche, Extraktionsapparatur

 

Versuchsdurchführung

Es werden 4.8 g (0.02 mol) Nickel(II)-chlorid-Hexahydrat und 3.2 g (0.04 mol) Kaliumcyanat in 200 mL Wasser mit 13 mL Pyridin vermischt. Anschließend wird das Produkt mit Chloroform extrahiert. Die Lösung wird nun auf ein Drittel ihres Volumens eingeengt. Danach wird das ausgefallene Produkt mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.

 

Reaktionsgleichung

Reaktionsgleichung Dicyanato-tetrapyridin-nickel(II)

 

Download

Dicyanato-tetrapyridin-nickel(II)

 

Zum Seitenanfang