Einleitung

In ein Reagenzglas wird Tetrakis(dimethylamino)ethylen gegeben, mit einem Gummistopfen verschlossen und kräftig geschüttelt.

 

Verwendete Chemikalien

Chemikalie

GHS02 – Flamme

GHS05 – Ätzwirkung

Gefahr

1–2 mL Tetrakis(dimethylamino)ethylen, C10H24N4 – 200.32 g/mol

N1,N1,N2,N2,N1,N1,N2,N2-Octamethylethen-1,1,2,2-tetramin (IUPAC), Octamethylentetramin, N,N′,N″′-Tetramethylethylendiylidentetraamin

CAS-Nr.: 996-70-3 – EG-Nr.: 213-638-1

Flam. Liq. 3, Skin Corr. 1B, WGK 3

H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P305 + P351 + P338 + P310 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Sigma-Aldrich, 674613, SDB vom 05.04.2020

 

Verwendete Geräte, Versuchsaufbau

Reagenzglas, Gummistopfen, Einwegpipette, Gummihandschuhe

 

Versuchsdurchführung

In ein Reagenzglas wird 1–2 mL TDAE gegeben, mit einem Gummistopfen verschlossen und kräftig geschüttelt. Es zeigt sich eine schön gespenstische grüne Chemolumineszenz.

 

Reaktionsgleichung

Abb. 1 – Bildung eines Peroxids.
Abb. 1 – Bildung eines Peroxids.
Abb. 2 – Zerfall des Peroxids und Energieübertragung auf ein TDAE-Molekül.
Abb. 2 – Zerfall des Peroxids und Energieübertragung auf ein TDAE-Molekül.
Abb. 3 – Energieabgabe durch Photonenemission. dir=
Abb. 3 – Energieabgabe durch Photonenemission.

 

Medien

Abb. 4 – Chemolumineszenz von TDAE bei Berührung mit Luft.Abb. 5 – durch schütteln kann das Leuchten gesteigert werden.Abb. 6– nach dem Schütteln leuchtet die gesamte Flüssigkeit.

 

 

Quellenangaben

[1]
B. Z. Shakhashiri. Air Oxidation of Tetrakis(dimethylamino)ethylene. In: Chemical Demonstrations Vol. 1, Univ. Of Wisconsin Press, 1983,
190–193.

 

Download

Chemolumineszenz mit Tetrakis(dimethylamino)ethylen

 

Zum Seitenanfang