Aus 4‑Aminophenol und Essigsäureanhydrid wird Paracetamol hergestellt.
Verwendete Chemikalien
| Chemikalie | |
|---|---|
Achtung |
33 g 4‑Aminophenol, C6H7NO, 109.13 g/mol, CAS‑Nr.: 123‑30‑8, EG‑Nr.: 204‑616‑2
4‑Hydroxyanilin |
Gefahr |
37 mL Essigsäureanhydrid, C4H6O3, 102.09 g/mol, CAS‑Nr.: 108‑24‑7, EG‑Nr.: 203‑564‑8
Ethansäureanhydrid (IUPAC), Acetanhydrid |
Produkte
| Chemikalie | |
|---|---|
Gefahr |
Essigsäure 100 %, C2H4O2, 60.05 g/mol, CAS‑Nr.: 64‑19‑7, EG‑Nr.: 200‑580‑7
Ethansäure (IUPAC), Eisessig, Methancarbonsäure, Methylameisensäure |
Achtung |
Paracetamol, C8H9NO2, 151.16 g/mol, CAS‑Nr.: 103‑90‑2, EG‑Nr.: 203‑157‑5
N‑(4‑hydroxyphenyl)ethanamid (IUPAC), 4‑Hydroxyacetanilid, 4‑Acetamidophenol, Acetaminophen, N‑Acetyl-4‑aminophenol, APAP |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau
250‑mL‑Dreihalskolben, Kugelkühler, 250‑mL‑Tropftrichter, Rührmotor, KPG‑Rührer, Rührerhülse, CaCl2‑Rohr, Heizpilz, Eisbad, Wasserstrahlpumpe, Nutsche, 500‑mL‑Saugflasche, Porzellanschale
Versuchsdurchführung
In der aufgebauten 250‑mL‑Dreihalskolbenrührapparatur werden in 100 mL dest. Wasser 33 g 4‑Aminophenol suspendiert. Unter Rühren werden 37 mL Essigsäureanhydrid, innerhalb von 5 Minuten, zugetropft. Jetzt wird schnell auf 90 °C erhitzt und sofort wieder mit dem Eisbad auf 5 °C abgekühlt. Bei dieser Temperatur wird noch weiter 20 Minuten nachgerührt. Das Paracetamol kann nun abgesaugt werden, evtl. Reste, die sich noch im Kolben befinden, werden mit wenig kaltem dest. Wasser (10 °C) aus dem Kolben gespült. Das Produkt wird auf der Nutsche zweimal mit je 50 mL kaltem dest. Wasser gewaschen. Es muss gut abgesaugt und abgepresst werden; Glasstopfen verwenden! Nun wird das Paracetamol in eine Porzellanschale überführt und bei 100 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet.
Reaktionsgleichung
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